1. September 2026. Neues Studienjahr an der deutschsprachigen Orthodoxen Fernschule hat begonnen

An der Orthodoxen Theologischen Fernschule hat das Studienjahr 2026/2027 begonnen. In diesem Jahr wurde das Bildungsangebot der Schule weiter ausgebaut: Neben dem Katechesekurs und dem dreijährigen Theologiekurs hat erstmals auch ein fünfjähriger Pastoralkurs seine Arbeit aufgenommen.

Die Orthodoxe Theologische Fernschule besteht seit 2023. Seitdem ist die Zahl ihrer Studierenden deutlich gestiegen. Während im Studienjahr 2025/2026 rund 220 Personen an der Schule eingeschrieben waren, ist die Zahl der Teilnehmer im laufenden Studienjahr erneut erheblich gewachsen.

Der einjährige Katechesekurs Einführung in die Orthodoxie ist im neuen Studienjahr mit vier Gruppen gestartet. Das Programm vermittelt Grundlagen der orthodoxen Glaubenslehre, führt in die Praxis des orthodoxen Glaubens ein und gibt einen Einblick in den orthodoxen Gottesdienst. Der Kurs richtet sich an Menschen, die den orthodoxen Glauben kennenlernen möchten, sich auf die Aufnahme in die Orthodoxe Kirche vorbereiten oder ihre bisherigen Kenntnisse vertiefen wollen.

Am 1. September hat erstmals der fünfjährige Pastoralkurs begonnen. In das Programm wurden 25 Studierende aufgenommen, die verschiedenen orthodoxen Diözesen und kirchlichen Traditionen angehören. Der Kurs dient einer vertieften Vorbereitung auf einen möglichen geistlichen und pastoralen Dienst in der Kirche. Neben den theologischen Fächern umfasst das Programm pastorale und praxisbezogene Lehrveranstaltungen, selbstständiges Studium, Praktika in Gemeinden sowie spätere Präsenzphasen. © Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche

25.–26. September 2026: Patronatsfest und Gemeindeversammlung in Chemnitz

Am 25. und 26. September wurde in der Gemeinde der Geburt der Gottesgebärerin in Chemnitz, die zur Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche gehört, das Patronatsfest gefeiert. Abendlob wie die Liturgie wurden vom Gemeindevorsteher, Erzpriester Alexej Tomjuk, von der Russischen Gedächtniskirche in Leipzig, zelebriert.

Im Anschluss an die Liturgie fand die jährliche Gemeindeversammlung statt. Dabei wurden Fragen des Gemeindelebens besprochen, darunter die Gottesdienste, die „Sonntagsschule“ und karitative Aktivitäten sowie der Gottesdienstplan für das kommende Jahr 2027.

Mit dem Patronatsfest, das am letzten Freitag und Samstag im September gefeiert wird, ist die jährliche Gemeindeversammlung verbunden. Sie bietet eine wichtige Möglichkeit zum Austausch zwischen dem Priester als Gemeindevorsteher und den Gläubigen über das Leben und die weitere Entwicklung der Gemeinde. In diesem Jahr nahmen 15 orthodoxe Gläubige an der Versammlung teil.

Die Gemeinde der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin in Chemnitz wurde im Jahr 2000 gegründet und ist der Gedächtniskirche zu Leipzig als Filialgemeinde zugeordnet. In ihrer Tätigkeit richtet sie sich nach der Satzung der Russischen Orthodoxen Kirche und ihrer Berliner Diözese.