18. – 27. Juli 2011 – Pilgerfahrt nach Russland

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18.-27. Juli reiste eine Gruppe von Gemeindemitgliedern der Leipziger Gedächtniskirche, sowie Kirchenmitglieder aus Chemnitz und Weimar, nach Russland. Im Rahmen der sommerlichen Pilgerschaft besuchte die Gruppe das Nonnenkloster bei Diweewo sowie Religions- und Sehenswürdigkeiten in Moskau.

Schon im Sommer 2003 reiste eine ähnliche Gruppe von Gemeindemitgliedern der Leipziger Gedächtniskirche, sowie Mitglieder der Hl.-Kreuz-Kirche in Halle nach Russland. Auch damals besuchte die Gruppe das Nonnenkloster bei Diweewo und Religionssehenswürdigkeiten Moskaus.

Die Besonderheit der jetzigen Fahrt lag darin, dass ein großer Teil der Pilgergruppe die Kinder gebildeten. Die Pilgergruppe übergab für das Kloster auch eine Spende.

* * *

Im Jahre 2010 hat die Gemeinde eine Partnerschaft mit dem Marfo-Mariinskaja-Kloster in Moskau geschlossen. Mit diesem Ziel besuchte Erzpriester Alexei Tomjuk, der Hauptgeistliche der Gemeinden in Leipzig, im Juni 2010 das Marfo-Mariinskaja-Kloster in Moskau. Hier traf er die Klostervorsteherin Natalja Moliboga und übergab dabei ihr eine Spende, welche die Gemeinde gesammelt hatte.

9.Januar 1998. Besuch von Priester Aleksej Tomjuk bei der Renaissance Osteuropa e.V. in Chemnitz

Am dritten Weihnachtstag stattete unser Leipziger Priester Alexej Tomjuk dem Wohltätigkeitsverein „Renaissance Osteuropa“ in Chemnitz einen Besuch ab. Besagte Organisation wurde von Spätaussiedlern aus Rußland, Kasachstan und der Ukraine zur Verwirklichung karitativer Projekte in der ehemaligen Sowjetunion gegründet. Gegenwärtig wird ein Waisenheim in Wolynien (Westukraine), dessen Bewohner allesamt Opfer der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind, unterstützt.

Bei dieser Gelegenheit erklärte Vater Aleksej den Anwesenden die Bedeutung des Festes der Geburt unseres Herrn Jesus Christus und berichtete aus dem Leben der Leipziger Kirchengemeinde. Da es in Chemnitz keine russische Kirche gibt, sind die wenigen dort ansässigen orthodoxen Gläubigen gezwungen, den Gottesdienst in Leipzig oder Dresden zu besuchen. An diesem Tage hatten sie wenigstens die Möglichkeit zu einem ausführlichen Gespräch mit dem Geistlichen. (Stimme der Orthodoxie, 1998/1, S. 22-23)

Vortragsrunde in Chemnitz

Am Freitag, dem 16. August 2002, startete der Priester Alexej Tomjuk mit dem Vortrag “Orthodoxe Hochfeste und Feiertage” eine Vortragsrunde in der St. Johannes-Nepomuk-Propsteikirche, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz. Bei der anschließenden Gesprächsrunde stand der Referent den Zuhörern Rede und Antwort. An der Vortragsrunde nahmen überwiegend die orthodoxen Gläubigen aus Chemnitz teil. Im Rahmen einer von der orthodoxen Gemeinde zu Chemnitz organisierten Vortragsrunde wurden vier weitere Themen referiert. Nach dem Vortrag wurde auch eine gemeinsame Gesprächsrunde angeboten.

Die erste Vortragsrunde mit dem Titel “Anfänge der Religion in Russland” wurde im August – September 2001 im Puschkin-Club in Chemnitz ebenfalls vom Priester Alexej Tomjuk durchgeführt. An der Vortragsrunde nahmen ca. 20 orthodoxe Gläubigen aus Chemnitz teil. Im Rahmen einer von dem Puschkin-Club und der orthodoxen Gemeinde zu Chemnitz organisierten Vortragsrunde wurden damals folgende Themen referiert: “Bibel und Spiritualität im Leben Russlands”, “Bibel in der russischen Literatur”, “Bibel in der russischen Malerei”, “Geistige Identität Puschkins”. Der “Puschkin-Club Chemnitz e.V.” trifft sich in den Räumlichkeiten der Internationalen Bibliothek in Chemnitz. Der Puschkin-Club wurde für Russland-Sympathisanten sowie für russische Emigranten und Aussiedler zur Kontaktpflege und Verwirklichung kultureller Projekte gegründet.

Im September 2003 wurde für russisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Chemnitz im Internet  eine neue Webseite  eingerichtet. Auf der Seite befinden sich u.a. Informationen zum Gottesdienstkalender und Gemeindeleben in Chemnitz.

Erste Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen in Chemnitz

Am 25. September 2000 wurde die erste Versammlung der orthodoxen Christen der Stadt Chemnitz durchgeführt. Die Versammlung wurde mit der Göttlichen Liturgie eröffnet. Einige wichtige Entscheidungen wurden getroffen: u.a. der Wahl der Name der Gemeinde. Ab jetzt steht die Gemeinde unter dem Schutz der Gottesmutter und Immerjungfrau Maria und heißt “Orthodoxe Gemeinde zu Mariä Geburt”. Die Gemeinde untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Die Russischen Kirche des Moskauer Patriarchats ist in Deutschland mit ca. 30 Gemeinden offiziell vertretet. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). Während die Versammlung wurde auch der Wahl des Gemeinderates durchgeführt. In die Verantwortung als Kirchenälteste wurde Frau Irina Conrad gewählt. Zur Zeit versammeln sich die orthodoxen Christen für den Gottesdienst in der Propsteikirche zu Chemnitz, im Stadtzentrum. In der Gemeindeliste sind mehr als 60 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen.

2000-2001. Erste Gottesdienst der Russischen Kirche in Chemnitz

Erster orthodoxer Weihnachtsgottesdienst der Russischen Kirche in Chemnitz.

Zur großen Freude der orthodoxen Gläubigen in Chemnitz zelebrierte Priester Alexej Tomjuk am 7. Januar 2001 in der Propsteikirche zu Chemnitz eine Weihnachtsvesper für Chemnitz. Seit Februar 2000 versammelt sich die russisch-orthodoxe Kirchengemeinde zu Mariä Geburt zum Gottesdienst in der St. Johannes-Nepomuk-Propsteikirche, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz. Diese Kirchengemeinde untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Der Vorsteher der Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). In die Gemeindeliste sind mehr als 50 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen. Nach der Weihnachtsvesper versammelten sich die Gäste und Gemeindeglieder zu einem gemütlichen Beisammensein. Zu Weihnachten sammelten die Gemeindemitglieder die Spenden für Bedürftige in der ehem. Sowjetunion.

27. Juli 2000. Trauung in Chemnitz. Am 27. Juli besuchte der Priester Alexej Tomjuk die russisch-orthodoxe Kirchengemeinde in Chemnitz. Zur großen Freude der Gemeindemitglieder zelebrierte er eine Trauung; im Gottesdienst wurden russische und deutsche Sprachen verwendet. Entsprechend der Verordnung des orthodoxen Erzbischofs Feofan von Berlin, kommt Priester nach Chemnitz, um jeden Monat die orthodoxen Gottesdienste abzuhalten und andere pastorale Angelegenheiten wahrzunehmen. Das Propsteipfarramt der römisch-katholischen Kirchen hat freundlicherweise die für Gottesdienste notwendigen Räumlichkeiten in der St.Johannes-Nepomuk-Propsteikirche in Chemnitz zur Verfügung gestellt.